22.12.2009: Pilotprojekt Berufsorientierung im BTZ Lahn-Dill in Wetzlar

Handwerk zum Anfassen für 320 Schüler aus Mittelhessen

In einem Pilotprojekt „Berufsorientierung" der Handwerkskammer Wiesbaden, das im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) „Arnold-Spruck-Haus" in Wetzlar durchgeführt wird, werden 320 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt acht Schulen an die handwerkliche Berufswelt herangeführt. In den zweiwöchigen Projektphasen durchlaufen 40 Schülerinnen und Schüler ein intensives Programm in vier verschiedenen Werkstätten.

Bauberufe, Maler und Lackierer, Kraftfahrzeug- und Metallberufe, Sanitär, Heizung Klimatechnik und für jede und jeden auch einmal der Friseurberuf, das ist die Palette, in der die Teilnehmer Kontakte zu Materialien und deren Bearbeitung erhalten.

Mustergültige Ausstattung ist beste Voraussetzung

¿Wir freuen uns, dieses Projekt an der Schnittstelle von Schule und Beruf in unserem BTZ Lahn-Dill anbieten zu können. Für diese kompakte Form der Berufsorientierung mit jeweils 20 Stunden in 4 verschiedenen Berufen ist das mustergültig ausgestattete Berufsbildungszentrum in der gesamten Region Mittelhessen der bestgeeignete Ort", erklärt Kammerhauptgeschäftsführer Harald Brandes. Die Vorteile eines solchen Projekts habe auch das Bundesbildungsministerium in Berlin erkannt und das Pilotprojekt gefördert. In einer zweiten Phase könne bei entsprechender Förderung auch im BTZ in Wiesbaden intensive Berufsorientierung betrieben werden, so Brandes.

¿Für 80 Prozent der Teilnehmer ist dies der erste Kontakt zu einem Handwerksberuf und die meisten sind begeistert", stellt Brandes fest. Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Solms und der Comelius-Schule in Herborn, die im September und im November dabei waren, lernten verschiedene Handwerksberufe, aber noch viel mehr sich selbst kennen. Die Teilnehmer, ihre Eltern und ihre Lehrer, aber auch die Ausbildungsmeister im BTZ waren vom Projekt begeistert.

¿Wir wollen mit dem Projekt die Freude an der Arbeit mit den eigenen Händen und die Befriedigung angesichts der Ergebnisse vermitteln. Bei den Schülerinnen und Schülern wollten wir neue Perspektiven - hoffentlich in einem Handwerksberuf - eröffnen. Bei einigen ist uns das sicher auch gelungen", stellt Hauptgeschäftsführer Harald Brandes nach den beiden Berufsorientierungsphasen in Wetzlar fest.



online seit 04. Jan 2010, aktualisiert am 04. Jan 2010

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