Baupraxis aus der Sachverständigensicht
Fußbodentechnik Seminar II
Lehrgangsinhalte
Sowohl Planer als auch Fachunternehmer müssen wichtige rechtliche Zusammenhänge beachten, um ein mangelfreies Werk sicherstellen zu können. Insofern müssen die technischen Erkenntnisse mit juristischen Betrachtungsweisen in Einklang gebracht werden.
Nutzen Sie die umfangreichen praktischen Erfahrungen der Dozenten aus Unternehmer- und Gutachtertätigkeit.
Mit dem Besuch dieser Fortbildungsveranstaltung können Mitglieder der Architekten- und Stadtplanerkammer (AKH) 8 Fortbildungspunkte gem. § 3 der Fortbildungsordnung AKH erwerben.
Themeninhalte
- Entwicklung: Handwerker bald nur noch Hilfsmonteure der Industrie?
- Anerkannte Regel oder Stand der Technik - was anwenden bei der Leistungsausführung?
- Vorstellung neuer BGH- und OLG-Entscheidungen.
- Fliesenverlegung in der Renovierung bei der Verwendung von Entkopplungssystemen. Welche Rechtspflichten müssen beachtet werden?
- Kann das Verbesserungsmaß einer Dämmunterlage vom vorhandenen bewerteten Norm-Trittschallpegel abgezogen werden?
- Rüttelfußböden in der Kritik. – Problemlösung außerhalb der anerkannten Regeln der Technik.
- Weshalb ist ein Mörtelbett nach DIN 18332, DIN 18333 bzw. DIN 18352, verlegt auf Trennschicht oder Dämmschicht, als Estrich zu bewerten?
- Großformatige Steinzeug-, Beton- oder Natursteinplatten fachgerecht verlegen.
- Welche Besonderheiten sind bei Gussasphaltestrichen zur Aufnahme von Fliesen oder Platten zu beachten?
- Analyse von Schadensfällen aus dem Alltag der Gerichtssachverständigen zu den Fallbeispielen:
2000 m² Natursteinplatten lösten sich vom Dickbettmörtel,
2500 m² Betonwerksteinplatten haben keinen Verbund zu Verlegeuntergrund und zur Mörtelschicht in einem Krankenhaus,
2500 m² Feinsteinzeugbodenfliesen lösten sich von der Dünnbettmörtelschicht im Laufe eines Zeitraumes von 4,5 Jahren nahezu vollständig ab.
Ihre und unsere Ziele
Aus den Problemen der Praxis lernen, damit sowohl der Auftraggeber als auch der Fachunternehmer vor Schaden bewahrt bleibt.
Zielgruppe
Ausführende, überwachende oder planende Handwerker, Architekten und Ingenieure sowie mit der Thematik Fußboden befasste Juristen und Sachverständige.
Lehrgangsdauer
8 Unterrichtseinheiten
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Referenten
Gerhard Gasser
Norman Gasser
ö.b.u.v. Sachverständige
Termin und Lehrgangsort
Samstag, 28. August 2010, 9 bis 16 Uhr
Berufsbildungs- und Technologiezentrum BTZ
Wiesbaden II "Robert-Werner-Haus", Moltkering 17, 65189 Wiesbaden
Teilnahmegebühr
169 Euro inklusiv Bewirtung und Lehrgangsunterlagen
Ansprechpartnerinnen
online seit 02. Aug 2010, aktualisiert am 02. Aug 2010
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