Der Weg zum Meister

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Der Meister ist das Herzstück des Handwerks. Er ist eine wichtige Qualifikation, die im Handwerk erworben werden kann. Wer ihn besitzt, verfügt über das fachliche, betriebswirtschaftliche und pädagogische Know-how, einen Betrieb selbstständig zu führen, als Führungskraft besondere Aufgaben zu übernehmen und Lehrlinge auszubilden. Bei Kunden, Kreditgebern und Ausrüstern genießt der Meisterbrief hohes Ansehen und bürgt für fachliche Kompetenz, Zuverlässigkeit, Qualität und unternehmerisches Können.

Handwerksmeisterinnen und -meister genießen weit über die deutschen Grenzen hinaus hohes Ansehen. Wirtschaftsdelegationen aus Japan und China, aus Brasilien und den USA erkennen die Meisterausbildung als nachahmenswertes Wirtschaftsmodell an. Der Grund: Handwerksmeister zeichnen sich durch ein breites technisches Können und fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen aus.

In einem anspruchsvollen Qualifizierungsweg lernen sie,

  • neueste Techniken anzuwenden,
  • Kundenbedürfnisse zufrieden zu stellen,
  • einen Betrieb zu organisieren.
  • Mitarbeiter zu führen und
  • Jugendliche auszubilden

Die Vielfalt und die Qualität ihrer Fähigkeiten spiegelt sich in den Produkten und Leistungen des Handwerks wider: in der sicheren Steckdose, der kreativen Modefrisur, dem präzise eingeschliffenen Brillenglas, dem exakt geplanten Bad, der Nockenwelle für die Formel 1.

5 gute Gründe für den Meisterbrief

  1. Der Meisterbrief fördert das Ansehen des Handwerks in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Als Experten und Vorbilder geben Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister Wissen weiter, sie bilden aus und entwickeln neue Produkte und moderne Herstellungsverfahren.
  2. Der Meisterbrief öffnet den Weg zur Selbstständigkeit oder zur Übernahme einer leitenden betrieblichen Funktion im Handwerk. Fast drei Viertel der Existenzgründer im Handwerk sind nach fünf Jahren selbstständiger Tätigkeit weiterhin auf dem Markt. Sie behaupten sich damit besser, öfter und länger als Existenzgründer in anderen Wirtschaftsbereichen.
  3. Der Meisterbrief garantiert ein hohes Ausbildungsniveau. Die Quote im Handwerk ist aufgrund der Leistung seiner Ausbildungsbetriebe dreimal so hoch wie in der übrigen Wirtschaft.
  4. Der Meisterbrief schafft Wettbewerb auf hohem qualitativen Niveau. Er ist ein anerkanntes Gütesiegel und ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Verbraucherschutz.
  5. Der Meisterbrief eröffnet den Weg zu einem akademischen Abschluss: In Hessen zählt er genauso viel wie das Abitur. Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister sind hier uneingeschränkt zum Studium an Universitäten und Fachhochschulen zugelassen

Seite aktualisiert am 17. Juni 2014online seit 27. August 2009

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