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02.11.2016: Handwerkskammer vergibt erstmals Preis für Berufsorientierung

Drei Schulen aus Kammerbezirk ausgezeichnet

Premiere: Zum ersten Mal hat die Handwerkskammer Wiesbaden den „Berufsorientierungspreis der Handwerkskammer Wiesbaden“ an drei Schulen aus dem Kammerbezirk vergeben. In einer Feierstunde wurden die Schulen, die handwerksnahe Projekte vorbildlich umgesetzt haben, im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) I Wiesbaden, Karl-Schöppler-Haus, am Mittwoch  ausgezeichnet. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Der Hessische Kultusminister, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, ist Schirmherr.

 

Damit ein reibungsloser Übergang von der Schule ins Berufsleben gelingen könne, sei eine Berufsorientierung in den Schulen unentbehrlich, betonte Kammerpräsident Klaus Repp. „Uns als Handwerkskammer ist das seit langem klar. Deshalb fordern wir immer wieder, dass eine frühzeitige Berufsorientierung unverzichtbar in Schulen ist“, sagte er. Weil Fachkräfte in Zukunft dringend gebraucht werden, käme den Schulen bei der Berufsorientierung eine besondere Bedeutung zu. „Sie bereiten Schüler auf den beruflichen Weg vor“, so Repp.

 

„Ich freue mich, die Verleihung des Berufsorientierungspreises der Handwerkskammer Wiesbaden unterstützen zu können. Als Kultusminister begrüße ich Kooperationsprojekte von Schulen mit Betrieben, die eine direkte Einmündung in eine individuell passende Berufsausbildung fördern, sehr“, erklärte Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und ergänzte: „Auf diese Weise entstehen verbesserte Zukunftsperspektiven für die Jugendlichen, aber auch Wirtschaft und Gesellschaft profitieren von der Sicherung des Fachkräftenachwuchses im Handwerk.“
 

Die Preisträger sind:

1. Platz: Nikolaus-August-Otto-Schule aus Bad Schwalbach (3.000 Euro)
2. Platz: „Limburger Modell“ (i.V. Friedrich-Dessauer-Schule aus Limburg) (2.000 Euro)
3. Platz Feldbergschule aus Idstein (1.000 Euro) 



Der Kammerpreis soll dazu beitragen, dass sich mehr Schülerinnen und Schüler innerhalb ihrer beruflichen Orientierungsphase dem Handwerk zuwenden und das Handwerk als zukunftsorientierten und attraktiven Arbeitgeber erleben. Eine Jury bewertete die Schulprojekte danach, wie die Berufsorientierung eingebunden ist, ob Schlüsselqualifikationen in den Projekten erworben werden, ob das örtliche Handwerk eingebunden ist und wie eine Identifikation mit dem Handwerk erreicht werden kann.