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13.02.2019: IHK und Handwerkskammer Wiesbaden begrüßen Diesel-Entscheidung - "Luftreinhalteplan mit Augenmaß umsetzen"

Heimische Wirtschaft zeigt sich erleichtert

Als gutes Signal für den Wirtschaftsstandort und für die gesamte Region werten Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer (HWK) Wiesbaden, dass Diesel-Fahrverbote in der Landeshauptstadt nicht vor dem Verwaltungsgericht durchgesetzt wurden. IHK-Präsident Dr. Christian Gastl und HWK-Präsident Klaus Repp zeigen sich erleichtert, dass damit Schaden für den Wirtschaftsstandort abgewendet werden konnte. Schließlich hätte ein Fahrverbot sowohl Handwerksbetriebe als auch den Lieferverkehr, Transportbetriebe, Busreiseunternehmen und den Einzelhandel hart getroffen.

"Wir freuen uns, dass das ambitionierte Maßnahmenpaket der Stadt anerkannt wurde – Wiesbaden zeigt, wie es gelingen kann, mit digitaler Verkehrslenkung, mehr ÖPNV sowie alternativen Antrieben kurzfristig bessere Luft  zu erreichen. Jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen, damit die Maßnahmen langfristig wirken und Unternehmen sicher sein können, dass die Innenstadt auch künftig erreichbar bleibt. Uns ist bewusst, dass hier auch die Wirtschaft gefordert ist – dabei ist es wichtig, die vielen einzelnen Maßnahmen aus dem Luftreinhalteplan mit Augenmaß umzusetzen", stellt IHK-Präsident Gastl fest.  

 HWK-Präsident Klaus Repp: "Die Handwerkskammer Wiesbaden begrüßt ganz nachdrücklich die Verhinderung eines Dieselfahrverbots in der Landeshauptstadt. Die Stadt hat außergewöhnliche Anstrengungen unternommen, um Fahrverbote zu verhindern. Das wurde offenbar honoriert. Die Handwerksbetriebe, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schließlich auch ihre Kunden wären von einem flächendeckenden Dieselfahrverbot außerordentlich stark betroffen gewesen. Die Handwerkskammer Wiesbaden hat den Lufthaltreineplan konstruktiv begleitet und wird sich auch weiterhin mit allen Wirtschaftspartnern dafür einsetzen, dass Umweltbelastungen reduziert werden." 

Beide Wirtschaftsvertretungen betonen, dass der Wirtschaftsverkehr auch weiterhin auf die Straße angewiesen ist. Für die Wirtschaft würden Fahrverbote Wertverluste in Millionenhöhe, Einschränkung des Waren- und Dienstleistungsverkehrs und Umsatzverluste bedeuten.