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Corona-Soforthilfe Hessen

Das Land Hessen stellt Soforthilfen bereit. Existenzgefährdete Handwerksbetriebe erhalten auf Antrag einen einmaligen Zuschuss, um die wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie zu mindern.

Schritt für Schritt zur Soforthilfe 

Das Land Hessen bietet unter bestimmten Voraussetzungen eine einmalige finanzielle Soforthilfe für kleine und mittlere Unternehmen an. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt inklusive der vom Bund bereitgestellten Mittel:

  • bis zu 10.000 Euro für Soloselbstständige und Betriebe mit bis zu 5 Mitarbeitern
  • bis zu 20.000 Euro für Betriebe mit bis zu 10 Mitarbeitern
  • bis zu 30.000 Euro für Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern

Hierbei handelt es sich um Maximalbeträge. Die Soforthilfe ist außerdem begrenzt auf die Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-Krise verursacht wurde.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen in fünf einfachen Schritten, wie Sie die Soforthilfe beantragen. 

Am Ende dieser Seite beantworten wir Häufig gestellte Fragen zur Soforthilfe.

Bitte beachten Sie die Ausfüllhilfen!

Machen Sie sich bereits vor dem Aufruf des Formulars mit den zu liefernden Nachweisen vertraut. Lesen Sie die Hilfen sorgfältig durch. Ein angefangenes Formular wird nach 30 Minuten ohne Bearbeitung vom RPK wieder zurückgesetzt. Die Inhalte werden nicht gespeichert und gehen verloren. Sie können Ihren Antrag täglich - von Montag bis Sonntag - zwischen 6 und 24 Uhr online einreichen. 

Bitte verwenden Sie ausschließlich den unten bei Schritt 1 hinterlegten Link. Es wurden im Internet oder per E-Mail bereits falsche Links in Umlauf gebracht, mit denen Kriminelle versuchen, Betriebsdaten abzugreifen.

Bevor Sie mit dem Onlineantrag starten, bitte die für den Antrag benötigten Unterlagen bereithalten. Welche das sind, entnehmen Sie bitten der Checkliste:



Ausfüllhilfe-Checkliste zur Soforthilfe

Hilfe - Ich habe keinen Dokumentenscanner



 Schritt 1: Antrag öffnen

Aufruf der Webseite www.rpkshe.de/coronahilfe, um das Onlineformular für den Antrag auf Soforthilfe zu öffnen.

 

 Schritt 2: Antrag ausfüllen und Nachweise hochladen

Onlineformular vollständig ausfüllen. Für eine schnelle Bearbeitung des Antrags die angeforderten Nachweise hochladen. 

Wenn das Onlineformular vollständig ausgefüllt wurde, erhalten Sie den Antrag als PDF-Datei
(zum Download und per E-Mail).

Wichtig: Die Webseite nicht schließen!

 

 Schritt 3: Antrag ausdrucken und unterschreiben

Den Antrag ausdrucken und unterschreiben. Mit der Unterschrift versichern Sie an Eides statt die Richtigkeit und Vollständigkeit Ihrer Angaben.

 

 Schritt 4: Einscannen oder abfotografieren

Scannen Sie den unterschriebenen Antrag nun ein oder erstellen Sie mit Ihrem Smartphone ein gut leserliches Foto davon.

 

 Schritt 5: Antrag hochladen

Den Antrag auf der noch geöffneten Webseite hochladen

 Reichen Sie den Antrag ausschließlich über dieses Upload-Formular ein. Anträge, die per E-Mail eingehen, können nicht bearbeitet werden.

 

 Antragstellung fertig!

Der Antrag wird vom Regierungspräsidium Kassel bearbeitet.

 Bei technischen Fragen zum Antragsverfahren wenden Sie sich bitte ausschließlich per E-Mail an das Regierungspräsidium Kassel unter coronahilfe-technik@rpks.hessen.de.
Sie können den Bearbeitungsstand Ihres Antrags über ein digitales Kontaktformular beim Regierungspräsidium Kassel abfragen.
Dieses Kontaktformular kann auch bei Fragen zu Rückzahlungen oder bei technischen Problemen verwendet werden.

Das Regierungspräsidium Kassel informiert alle Antragsteller per E-Mail sobald die jeweilige Bearbeitung abgeschlossen und die Zahlung der Soforthilfe angewiesen wurde.

 Häufig gestellte Fragen

Die Soforthilfe können Handwerksbetriebe erhalten, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage bzw. existenzbedrohenden Liquiditätsengpass geraten sind und diesen Engpass nicht durch sonstige Eigen- oder Fremdmittel ausgleichen können.

Antragsberechtigt sind Soloselbständige und Handwerksbetriebe mit bis zu 50 Beschäftigten. Der Hauptsitz des antragstellenden Betriebes muss in Hessen liegen.​ Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Soforthilfe. 

Anträge sind bis zum 31. Mai 2020 möglich. Das Land Hessen hat versichert, dass ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, um bis zu diesem Termin alle begründeten Anträge auch bedienen zu können. Falls die EDV-Systeme für den Onlineantrag vorübergehend überlastet sind, bleiben Sie also beruhigt und versuchen Sie es später noch einmal.

Bei der Soforthilfe handelt sich um einen Zuschuss, der nicht zurückbezahlt werden muss.

Nach derzeitigen Bestimmungen unterliegt der finanzielle Zuschuss im Rahmen der jährlichen Gewinn- und Verlustrechnung aber der Einkommensteuerpflicht.

Der mitarbeitende Betriebsinhaber ist bei der Anzahl der Beschäftigten mitzuzählen. Gleiches gilt für den Geschäftsführer einer GmbH.

Auszubildende werden voll mitgezählt. Die Berücksichtigung von Teilzeitkräften erfolgt entsprechend ihrer wöchentlichen Arbeitzeit, und zwar nach folgendem Schema:

  • Mitarbeiter mit über 30 Wochenstunden: zu 100 Prozent
  • Mitarbeiter mit bis zu 30 Wochenstunden: zu 75 Prozent
  • Mitarbeiter mit bis zu 20 Wochenstunden: zu 50 Prozent
  • Minijobber (450 €-Kräfte): zu 30 Prozent

Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn ein Handwerksbetrieb über keine ausreichenden betrieblichen Eigen- oder Fremdmittel verfügt, um die laufenden Verpflichtungen zu erfüllen. Gemeint ist damit fälliger Sach- und Finanzaufwand, wie etwa Gewerbemiete oder Leasingraten; nicht zu berücksichtigen ist hingegen der Personalaufwand. Dieser Liquiditätsengpass muss unverschuldet und explizit durch die Corona-Pandemie entstanden sein.



Zahlungen anderer öffentlicher Stellen, die in dem 3-Monats-Zeitraum wegen der Corona-Pandemie geleistet werden, sind dabei zu berücksichtigen (zum Beispiel Kurzarbeitergeld).

Kurzzeitige Stundungsmöglichkeiten, etwa bei Sozialversicherungsbeiträgen, Steuervorauszahlungen oder der Gewerbemiete, sind hingegen irrelevant für die Soforthilfe. Das heißt, diese nur vorübergehend gestundeten Betriebsausgaben können bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses angesetzt werden.

Im ersten Schritt sind die Einnahmeausfälle zu kalkulieren, die in Folge der Corona-Pandemie über einen Zeitraum von drei Monaten entstanden sind oder noch entstehen werden (z. B. stornierte Aufträge). Um dies zu ermitteln, hilft häufig ein Vergleich mit den Umsätzen aus dem Vorjahr. Wenn durch die Corona-Pandemie zugleich auch Ausgaben weggefallen sind, werden diese wiederum von den Ausfällen abgezogen (z. B. entfallende Fahrtkosten).

Im zweiten Schritt ist zu prüfen, welche betrieblichen Ausgaben für Sach- und Finanzaufwand im maßgeblichen 3-Monats-Zeitraum anfallen und inwieweit diese Zahlungsverpflichtungen nicht durch betriebliche Eigen- oder Fremdmittel (z. B. Kredite) bedient werden können. Kurzzeitige Stundungsmöglichkeiten, etwa bei Sozialversicherungsbeiträgen, Steuervorauszahlungen oder Gewerbemiete, sind dabei nicht zu berücksichtigen.

Eine Kombination der Soforthilfe mit sonstigen staatlichen Hilfen im Rahmen der Corona-Pandemie ist grundsätzlich möglich, sofern trotz dieser Hilfen weiterhin eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage für den Betrieb besteht. Die sonstigen staatlichen Hilfen sind aber bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses zu berücksichtigen.

Nein. Es zählen allein die verfügbaren Eigen- und Fremdmittel des Betriebes. Private Rücklagen müssen nicht aufgebraucht werden, bevor der Zuschuss beantragt wird.

Nein, denn in diesem Fall liegt kein betrieblicher, sondern ein persönlicher Liquiditätsengpass vor. Das Ansetzen eines fiktiven Unternehmerlohns ist bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses nicht zulässig. Gegebenenfalls muss der Betriebsinhaber in einem solche Fall Grundsicherung (sogenanntes Hartz IV) beantragen.

Informationen zur Grundsicherung für Selbständige finden Sie in einer aktuellen Übersicht der Agentur für Arbeit:  www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

Nein. Es ist nur ein Antrag möglich. Daher sollte vor der Antragstellung möglichst genau kalkuliert werden, auf welche Summe sich der Liquiditätsengpass im maßgeblichen Zeitraum von drei Monaten voraussichtlich belaufen wird.

Hat eine unternehmerisch tätige Person mehrere Unternehmen (zum Beispiel Friseursalon und Blumenladen), dann kann für jedes Unternehmen ein eigener Antrag gestellt werden.

Etwas anderes gilt, wenn ein Unternehmen mehrere Betriebsstätten unterhält: Dann zählt nur der Hauptsitz, und dieser muss in Hessen liegen.

Die in Filialbetriebe eingesetzten Mitarbeiter sind allerdings bei der Zahl der Beschäftigten einzurechnen. Ebenso können die Betriebsausgaben, die von den Filialbetrieben herrühren, bei der Kalkulation des Liquiditätsengpassen berücksichtigt werden.

In diesem Fall muss die Soforthilfe in dem anderen Bundesland beantragt werden. Alle deutschen Bundesländer stellen aber ähnliche Soforthilfen bereit.

Unrichtige oder unvollständige Angaben können strafbar sein (Subventionsbetrug, § 264 Strafgesetzbuch). Zu Unrecht erhaltene Soforthilfe ist zurückzuzahlen.

Aufgrund der großen Nachfrage ist nicht auszuschließen, dass das Portal für Ihren Antrag vorübergehend nicht erreichbar ist. Bitte haben Sie in diesem Fall Geduld und versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Keine Sorge: Alle Anträge werden schnellstmöglich bearbeitet – egal, wie früh Sie bei uns eingehen.

Ja. Die Handwerkskammer Wiesbaden berät ihre Mitgliedsbetriebe und hilft, wenn es erforderlich ist, beim Stellen des Online-Antrags. Zu diesem Zweck wurde eine zentrale Corona-Hotline eingerichtet (siehe unten).

Bitte bedenken Sie aber, dass die Handwerkskammer nicht verfahrensbeteiligt ist. Die Antragstellung und Bearbeitung des Antrags erfolgt allein beim Regierungspräsidium Kassel. Aus diesem Grund kann die Handwerkskammer auch keine Informationen zum Bearbeitungsstand Ihres Antrags geben.

Sie können den Bearbeitungsstand Ihres Antrags über ein digitales  Kontaktformular beim Regierungspräsidium Kassel abfragen. Dieses Kontaktformular kann auch bei Fragen zu Rückzahlungen oder bei technischen Problemen verwendet werden.

Eine Korrektur von fehlerhafte Angaben im Antrag ist nur per E-Mail möglich:

coronahilfe@rpks.hessen.de

Bitte geben Sie dabei das Aktenzeichen Ihres Antrags an. Ebenso ist zu verfahren, wenn ein gestellter Antrag storniert oder eine nachträglich eingetretene Verbesserung des Liquiditätsengpasses angezeigt werden soll.

Hinweis: Eine Antragstellung per E-Mail ist nicht vorgesehen. Hierfür ist zwingend das Onlineformular zu nutzen (siehe oben unter Schritt 1).



Bitte beachten Sie: Die Informationen auf dieser Seite sollen Ihnen dabei helfen, einen korrekten Antrag auf Soforthilfe zu stellen und mögliche Falschangaben zu vermeiden. Die Handwerkskammer Wiesbaden übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben.



 Ist noch eine Frage offen geblieben?

Unsere Corona-Hotline 0611 136-333, erreichbar von 8 - 18 Uhr

Kontaktieren Sie uns bei hohem Telefonaufkommen bitte per  Kontaktformular.

Beachten Sie außerdem unsere große Info-Seite:Corona-Krise: Häufig gestellte Fragen

Über wichtige Details informiert auch das Wirtschaftsministerium:  Soforthilfe Corona

Ihre Ansprechpartner der betriebswirtschaftlichen Beratung in Ihrem Landkreis:



Gelnhausen-Schlüchtern
Hanau

Dipl.-Kff. Elena Fremder
Betriebswirtschaftliche Beraterin

Telefon 0611 136-214
Telefax 0611 136-8214
elena.fremder--at--hwk-wiesbaden.de


Gießen

Dr. Matthias Langner
Betriebswirtschaftlicher Berater

Telefon 06441 9455-65
Telefax 0611 136-8465
matthias.langner--at--hwk-wiesbaden.de

Lahn-Dill
Vogelsberg

Dipl.-Betriebsw. (FH) Roland Moser
Betriebswirtschaftlicher Berater

Telefon 06441 9455-51
Telefax 06441 9455-8651
roland.moser--at--hwk-wiesbaden.de


Limburg-Weilburg

Dipl.-Betriebsw. (FH) Marlies Hillebrandt
Betriebswirtschaftliche Beraterin

Telefon 0611 136-142
Telefax 0611 136-8142
marlies.hillebrandt--at--hwk-wiesbaden.de

Wiesbaden-Rheingau-Taunus

Dipl.-Betriebsw. (FH) Marlies Hillebrandt
Betriebswirtschaftliche Beraterin

Telefon 0611 136-142
Telefax 0611 136-8142
marlies.hillebrandt--at--hwk-wiesbaden.de

Dipl.-Betriebsw. (FH) Michael Steinert
Abteilungsleiter Betriebswirtschaftliche Beratung

Telefon 0611 136-146
Telefax 0611 136-8146
michael.steinert--at--hwk-wiesbaden.de

Wetterau

Dipl.-Betriebsw. (FH) Antonette Simons
Betriebswirtschaftliche Beraterin

Telefon 0611 136-145
Telefax 0611 136-8145
antonette.simons--at--hwk-wiesbaden.de



Ihre Ansprechpartner der Rechtsabteilung:



RA Markus Bruns, LL.M.
Abteilungsleiter Recht und Sozialrecht

Telefon 0611 136-104
Telefax 0611 136-8104
markus.bruns--at--hwk-wiesbaden.de

Ass.jur. Matthias Schober
Hauptabteilungsleiter Recht und Handwerksrolle

Telefon 0611 136-123
Telefax 0611 136-8123
matthias.schober--at--hwk-wiesbaden.de



 

Ihre Ansprechpartner der Technologie- und Umweltberatung:



Dipl.-Ing. (FH) Günter Dunschen
Abteilungsleiter Technologie-, Umwelt- und Digitalisierungsberatung

Telefon 0611 136-159
Telefax 0611 136-8159
guenter.dunschen--at--hwk-wiesbaden.de

Dipl.-Ing. (FH) Peter Domaschka
Technischer Berater

Telefon 0611 136-163
Telefax 0611 136-8163
peter.domaschka--at--hwk-wiesbaden.de

Dipl.-Biol. Hans-Peter Simon
Stv. Abteilungsleiter Technologie-, Umwelt und Digitalisierungsberatung

Telefon 0611 136-164
Telefax 0611 136-8164
hans-peter.simon--at--hwk-wiesbaden.de



me. Roman Freund
Digitalisierungsberater

Telefon 0611 136-187
Telefax 0611 136-8187
roman.freund--at--hwk-wiesbaden.de





Ihr Ansprechpartner für die Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung im Betrieb:



Dipl.-Ing. Ingvar Deist
Beratungsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung im Betrieb der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern

Telefon 0611 136-169
Telefax 0611 136-8169
ingvar.deist--at--handwerk-hessen.de