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Hannes Harnack

Unterstützungsangebote von Bund und LandDas Förderprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Mit dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" möchte die Bundesregierung verhindern, dass die Corona-Krise zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen wird. Es besteht nämlich ein erhebliches Bundesinteresse daran, Ausbildungsplätze auch in der Krise zu schützen und das bisherige Ausbildungsniveau der Ausbildungsbetriebe aufrecht zu erhalten.

Am 1. Januar 2022 ist nun schon die dritte Änderung der diesbezüglichen Förderrichtlinie in Kraft getreten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat nun klargestellt, dass die Förderzeiträume für die Ausbildungsprämie (plus), die Zuschüsse zur Verhinderung von Kurzarbeit und für den Lockdown-II-Zuschuss nicht verlängert wurden.

Mit der aktuellen Änderungsverordnung ist vielmehr die Möglichkeit eingeräumt worden, bis zum 15. Mai 2022 Anträge auf eine Förderung auch nachträglich durch Kleinbeihilfen ("Fünften Geänderten Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020" BAnz AT 31.Dezember 2021 B1) und nicht nur durch De-minimis-Beihilfen zu ermöglichen.

Durch die erste Förderlinie des Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" können aktuell noch Anträge auf die Ausbildungsprämien (plus) gestellt werden. Die Ausbildungsverhältnisse müssen dafür spätestens aber am 15. Februar 2022 beginnen, denn die Ausbildungsprämien können noch bis zu 3 Monate nach Ablauf der Probezeit des neuen Ausbildungsverhältnisses beantragt werden. Das bedeutet: Für Anfang Februar begonnene Ausbildungen können beispielsweise noch bis Anfang August (bei 3 Monaten Probezeit) beziehungsweise Anfang September (bei 4 Monaten Probezeit) Anträge auf Ausbildungsprämie gestellt werden.

Die weiteren Fördermöglichkeiten (Prämie für die Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben, Bezuschussung der Gehälter von Auszubildenden /Ausbildern bei deren Ausnahmen von der Kurzarbeit sowie Lockdown-II-Sonderzuschuss) sind ausgelaufen.

Um das Ausbildungsgeschehen angesichts der nach wie vor bestehenden Pandemie zu unterstützen, wird sich der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) auf der politischen Ebene weiterhin für eine Verlängerung des Bundesprogramms einsetzen.

Nähere Informationen sowie die Antragsunterlagen erhalten Sie bei Ihrem Arbeitgeber Service (Telefon 0800-45555 20) oder gleich direkt auf der Homepage www.arbeitsagentur.de



In welchem Verhältnis steht das neue Bundesprogramm zu den bisherigen Förderprogrammen des Landes Hessen?

Auch die hessische Landesregierung hat Förderprogramme aufgelegt, die Ausbildungsbetriebe fördern, wenn Sie bereits begonnene Ausbildungen fortführen, neu mit Ausbildungen beginnen oder Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen. In welchem Verhältnis diese Programme zum Bundesprogramm stehen und wo die Unterschiede bestehen wird in dem anliegenden Handout des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen anschaulich dargestellt.

 Information zur Ausbildungsförderung während der Corona-Pandemie

DieAusbildungsberater der Handwerkskammer Wiesbaden stehen den Ausbildungsbetrieben bei Fragen zu den einzelnen Förderprogrammen gerne zur Verfügung.



Neues Föderprogramm:

 Förderprogramm Verbundausbildung

Mit dem neuen "Förderprogramm für Verbundausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen während der Corona-Pandemie" will die hessische Landesregierung dem Ausbildungsmarkt, der unter den Folgen der Corona-Pandemie leidet, Schwung verleihen.

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www.fotografiemh.de - Merle Busch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bietet auf seiner Seite eine Übersicht mit den Antworten auf die wichtigsten Fragen

 Info der Bundesregierung

Maletzke_Andreas_1_0971 Handwerkskammer Wiesbaden

Ass. jur. Andreas Maletzke

Abteilungsleiter Ausbildung, Lehrlingsrolle und Gesellenprüfungen

Bierstadter Straße 45
65189 Wiesbaden
Telefon 0611 136-103
Telefax 0611 136-8103
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