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Die Überbrückungshilfe II + III

Die Bundesregierung stellt Überbrückungshilfen bereit - auch Neustarthilfen für Soloselbständige können beantragt werden.

Wir möchten Sie hier zu den derzeit gültigen Überbrückungshilfen informieren.

  • Der Leistungszeitraum der Überbrückungshilfe II umfasst die Monate September bis Dezember 2020. Erstanträge konnten bis 31. März 2021 beantragt werden. Seit dem 24. Februar 2021 bis einschließlich 31. Mai 2021 können Änderungsanträge gestellt werden. Eine Korrektur der Kontoverbindung ist bis zum 30. Juni 2021 möglich.

  • Die Überbrückungshilfe III

    Unternehmen, Soloselbständige, und Freiberufler (also sämtliche Handwerksbetriebe) bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro im Jahr 2020 sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen können einen Antrag stellen.

    Voraussetzung sind coronabedingte Umsatzeinbrüche von mindestens 30 Prozent in jedem Monat, für den der Fixkostenzuschuss beantragt werden kann. Maßgeblich für den Vergleich ist der Referenzmonat im Jahr 2019. Für Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Oktober 2020 gegründet wurden, gelten besondere Vorschriften. Unternehmen, die November- und/ oder Dezemberhilfe erhalten, sind für diese Monate nicht antragsberechtigt.

  • Förderfähig sind die fortlaufenden fixen Betriebskosten (siehe Positivliste unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Allerdings wird die Personalkostenpauschale, die bisher bei 10 Prozent der förderfähigen Kosten liegt, auf nunmehr 20 Prozent angehoben.

  • Die Berechnung der konkreten Zuschusshöhe wird auch künftig in Abhängigkeit der Umsatzentwicklung im Förderzeitraum ermittelt, wobei die jeweilige Zuschusshöhe angepasst wird. Konkret bedeutet dies:
    • bis zu 100 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
    • bis zu 60 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent
    • bis zu 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent Umsatzeinbruch
    Insgesamt gibt es bei einem Umsatzeinbruch von unter 30 Prozent keine Erstattung.

    Mehr Informationen finden Sie unter FAQ Überbrückungshilfe III.

  • Neustarthilfe
    Zur Überbrückungshilfe III gehört auch die sogenannte "Neustarthilfe für Soloselbständige". Der Förderzeitraum für die Neustarthilfe ist Januar bis Juni 2021. Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, maximal aber 7.500 Euro, und wird in einem Betrag ausgezahlt. Die Berechnung des Referenzumsatzes wird in FAQ unter Punkt 3.2 erläutert.

    Beschreibung der Neustarthilfe:  www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
    FAQ Neustarthilfe :  www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
    Direktantrag:  direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

  • Bei der Überbrückungshilfe II  + III bleibt es bei der Antragstellung über die sog. prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte), die auch die Schlussrechnung erstellen. Im Rahmen der Schlussabrechnung wird eine Nachschusspflicht eingeräumt, sofern Zuschüsse zu vorsichtig beantragt wurden und z. B. der Umsatzeinbruch letztendlich höher ausfiel als gedacht.Wie finde ich einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer?

Die berufsständischen Kammern und Verbände der Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer bieten auf ihren Homepages Suchservices an:

 Steuerberater-Suchdienst der StBK-Hessen

 Amtliche Steuerberaterverzeichnis der Bundes-StBK

 Steuerberater-Suchservice des Deutschen Steuerberaterverbands e.V.

 Berufsregister der WPK

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.



Welche anderen Hilfen gibt es?

Unternehmen können über die Hausbanken Förderkredite der hessischen Landesförderbank (WIBank Hessen) oder der KfW beantragen. Der Kleinkredit "Hessen-Mikroliquidität" kann ohne Mitwirkung der Hausbank direkt bei der WIBank beantragt werden. Das Land Hessen stellt außerdem Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank Hessen zur Verfügung.
Weitere Informationen zu Förderinstrumenten finden Sie in unseren  Hinweisen rund um die Coronakrise unter der Rubrik "Kapitalbedarf - Finanzierung"



Weitere Informationen

 FAQ-Hinweise des BMWi

 Hinweise für Steuerberater bei der StBK Hessen

 Hinweise für Wirtschaftprüfer bei der WPK



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