Handwerkskammer, Meisterfeier, Kurhaus, 2018, Business
Ruediger Jeske

Die Zukunft des Handwerks

465 Meisterbriefe im Wiesbadener Kurhaus überreicht

Die Handwerkskammer Wiesbaden hat 465 Jungmeisterinnen und Jungmeistern im Wiesbadener Kurhaus ihre Meisterbriefe überreicht. "Um heute hier zu stehen, haben Sie alle einen weiten Bildungsweg zurückgelegt. Sie haben viel investiert, um aus Ihren Fähigkeiten und Talenten das Bestmögliche zu machen. Darauf können Sie stolz sein. Und genau das zahlt sich nun aus: Sie stehen für die Zukunft des Handwerks, und das Handwerk setzt fest auf Ihre Zukunft", sagte Handwerkskammerpräsident Klaus Repp in seiner Begrüßung. 

85 Frauen und 380 Männer aus 20 verschiedenen Handwerksberufen, darunter 13 Jahresbeste, erhielten das begehrte "Wertpapier des Handwerks". "Ihre beruflichen Perspektiven sind hervorragend! – Ob Sie sich nun selbstständig machen oder eine leitende Stellung als Arbeitnehmer suchen: Fachkräfte mit umfangreichem Wissen und Können sind immer und überall gefragt. Der Meisterbrief ist das Fundament, um langfristig beruflich erfolgreich zu sein", so Repp. Ein Meister verstehe etwas von Betriebsführung, könne sofort loslegen und das sei für die Wirtschaft deshalb von großer Bedeutung.

Bouffier: "Deutschland steht hinter dem Meisterbrief"

"Im Namen der Hessischen Landesregierung, und auch ganz persönlich, überbringe ich herzliche Glückwünsche an die 465 Jungmeisterinnen und Jungmeister der Handwerkskammer Wiesbaden. Sie sind alle jung, motiviert, top ausgebildet, voller Elan, und ich kann Ihnen versichern: Ihr Einsatz und Ihre Anstrengungen haben sich gelohnt – für Sie persönlich, für Ihre berufliche Zukunft, für Ihre Betriebe und für die Wirtschaft in Hessen insgesamt. Der Meisterbrief steht als Qualitäts- und Gütesiegel für handwerkliches Können, für Qualität, Zuverlässigkeit, Kundennähe und Verbraucherschutz. Deutschland steht hinter dem Meisterbrief und ich werde mit meinen Möglichkeiten dafür sorgen, dass dieses einzigartige Gütesiegel auch in Zukunft erhalten bleibt", sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in seiner Festansprache.

Gerich: Gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern 

Oberbürgermeister Sven Gerich fügte in seinem Grußwort an: "Sie haben den Meistertitel erworben, um ein Unternehmen zu führen, um Nachwuchs ausbilden zu können. Nur gemeinsam mit dem Handwerk, den vielen Multiplikatoren und Funktionsträgern, können wir im Ausbildungsbereich die Herausforderungen der Zukunft meistern."

Für die Arbeitnehmerseite beglückwünschte Kammervizepräsident Andreas Brieske die Jungmeisterinnen und Jungmeister zu ihrem Erfolg. 

Der jahresbeste Meister im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk, Thomas Ochel aus Villmar, betonte in seiner Jungmeisterrede. "Mir ist es eine besondere Ehre, hier zu stehen und diese Auszeichnung stellvertretend für alle Meisterinnen und Meister in Empfang zu nehmen."

Eine Auswahl an Bildern zur Veranstaltung finden Sie in der angefügten Bildergalerie, sowie zum Download unter diesem Link

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Holger Gocke M.A.

Abteilungsleiter Meisterprüfung

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