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Handwerkskammer Wiesbaden

Digitale Fitness ist keine Frage des Alters

Veranstaltung Arbeit-Alter-Innovation in der Handwerkskammer

Digital Natives sind innovativ, können die neueste Technologie und beherrschen die neuesten Applikationen für das Smartphone oder das Tablet. Das wird ihnen gerne unterstellt. Doch stellt diese Technikaffinität auch gleich eine anwendbare Kompetenz in der Arbeitswelt 4.0 dar? Und wie steht es um die digitale Fitness der Generation 50plus? Können sie mithalten? Und wie können sie für die digitale Transformation gestärkt werden? Um diese Fragen ging es bei der Veranstaltung „Arbeit – Alter – Innovation“ in der Handwerkskammer Wiesbaden am 6. Februar 2018.

Für Gastgeber Klaus Repp, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, hat die digitale Transformation auch das Handwerk und seine 130 Ausbildungsberufe längst erreicht. Sie müsse mit einer älter werdenden Belegschaft gemeistert werden. Der Handwerkskammer komme in diesem Prozess die Aufgabe zu, Mitgliedsbetriebe zielgenau zu unterstützen, zu beraten und weiterzubilden. 

Für Christian Stamov Roßnagel, Professor für Organisationspsychologie an der Jacobs University Bremen, ist die digitale Fitness keine Frage des Alters.

Detlef Lamm, Vorstandsvorsitzender der AOK Hessen, sieht sich vor Herausforderungen gestellt. Die Digitalisierung ist für die AOK  Hessen von großer Bedeutung. Das Unternehmen verliert alterungsbedingt wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Auch für Staatsminister Axel Wintermeyer ist das Zusammenspiel von demografischem Wandel und Digitalisierung eine stetig wachsende Aufgabe für die Gesellschaft: "In Zeiten des demografischen Wandels und der Digitalisierung stehen Wirtschaft und Verwaltung vor besonderen Herausforderungen. Dabei bietet die sich verändernde Arbeitswelt auch Chancen für eine älter werdende Gesellschaft."

Die Veranstaltung "Arbeit – Alter – Innovation" wurde gemeinsam von der Handwerkskammer Wiesbaden, der hessischen Staatskanzlei, der AOK Hessen, des Demographie Netzwerks ddn, der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und des Demographienetzwerks FrankfurtRheinMain durchgeführt.