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Elektronische Auftragsvergabe

Für europaweit ausgeschriebene Aufträge der öffentlichen Hand wird die elektronische Vergabe, kurz eVergabe, nach dem 18. Oktober 2018 zum allein zulässigen Verfahren.

Dies betrifft Bauaufträge mit einem Auftragsvolumen über 5.548.000 Millionen Euro sowie Liefer- und Dienstleistungsaufträge über 221.000 Euro.

Das Einreichen schriftlicher Angebote  ist damit nicht mehr möglich.

Bei Bauaufträgen unterhalb von 5.548.000 Euro kann die Vergabestelle nach dem 18. Oktober 2018 festlegen, ob sie weiterhin Dokumente in Schriftform zulässt oder ausschliesslich Vergabeverfahren als eVergaben abwickeln wird. Bei Vergabestellen, die ohnehin viele Aufträge europaweit ausschreiben, ist damit zu rechnen, dass diese auch für nationale Aufträge ausschließlich die elektronische Form nutzen werden.

Für Aufträge im Bereich der Lieferungen und Dienstleistungen unterhalb von 221.000 Euro müssen Vergabestellen ab dem 1. Januar 2019 die elektronische Einreichung von Angeboten für Lieferungen und Dienstleistungen akzeptieren. Ab dem 1. Januar 2020 wird die eVergabe auch hier ausschießlich zulässig sein.

Handwerksbetriebe, die an öffentlichen Aufträgen interessiert sind, sollten sich, soweit noch nicht geschehen,  auf die Anforderungen der eVergabe vorbereiten.  
Für Aufträge, die durch hessische Vergabestellen vergeben werden, bietet die Auftragsberatungsstelle Hessen e.V.  auf ihrer Homepage www.absthessen.de die eHAD als elektronische Vergabeplattform  an.

Interessierte Unternehmen können sich dort als Bieter kostenfrei registrieren.    

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RA Markus Bruns, LL.M.

Stv. Abteilungsleiter Recht und Sozialrecht

Bierstadter Straße 45
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Telefax 0611 136-8104
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