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Ingo Bartussek

Geschäftslage auf Höchststand

Gute Aussichten für Fachkräfte

Nach dem bereits äußerst gelungenen Jahresauftakt sind die konjunkturellen Signale aus den Betrieben im Wiesbadener Kammerbezirk auch im zweiten Quartal sehr erfreulich und der Aufschwung hat sich verfestigt. 90,5 Prozent der Betriebe berichteten Ende Juni 2018 nach eigener Einschätzung von einer guten oder befriedigenden Geschäftslage. "Damit ist das erfolgreiche Vergleichsquartal des Vorjahres nochmals übertroffen worden und die Geschäftslagebeurteilung ist auf einem Höchststand", so Kammerpräsident Klaus Repp und Hauptgeschäftsführer Bernhard Mundschenk. 

Bau boomt, Lebensmittelhandwerke schwächeln 

Spitzenreiter bei den Handwerksgruppen ist der Bau- und Ausbaubereich. Dort sind über 96 Prozent (Bau) bzw. mehr als 93 Prozent (Ausbau) mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Aber auch die Kfz-Betriebe beurteilten die Geschäftslage trotz Diesel-Problematik mit fast 93 Prozent überraschend positiv. Einen regelrechten Sprung nach oben gab es im Berichtsquartal bei den Gesundheitshandwerken. Binnen Jahresfrist haben sich die Beurteilungen zur wirtschaftlichen Lage in diesen Handwerken um gut 14 Prozentpunkte verbessert. Ende Juni beurteilten 90,6 Prozent diese als gut bzw. zufriedenstellend (Vorjahr 76,3 Prozent). Neben der älter werdenden Gesellschaft, die einen erhöhten Bedarf an Produkten der Gesundheitshandwerker, wie Augenoptiker oder Zahntechniker, hat, wirkt sich auch die anhaltend gute Konsumlaune der Kundschaft günstig auf die Geschäfte aus. Umgekehrt verlief die Entwicklung im Lebensmittelhandwerk. Hier waren 81,5 Prozent der Betriebsinhaber mit den Geschäften zufrieden und damit 14 Prozentpunkte weniger als im Vergleichsquartal 2017. 

Fachkräfte fehlen 

Das Gesamthandwerk hat im zweiten Quartal 2018 keinen positiven Beschäftigtensaldo erreicht. Über alle Handwerksgruppen hinweg haben 10,6 Prozent der Betriebe einen gestiegenen Beschäftigtenstand gemeldet, während 12,4 Prozent der Betriebe mit einer kleiner gewordenen Belegschaft auskommen mussten. Nach wie vor halten Handwerksbetriebe an gut ausgebildeten Fachkräften fest -  zumal es auch immer schwieriger wird, auf dem fast leergefegten handwerklichen Arbeitsmarkt zusätzliche Arbeitskräfte zu gewinnen. Im Berichtsquartal hatten 77 Prozent der Betriebe einen unveränderten Personalstamm. 12,5 Prozent der befragten Betriebe wollen im nächsten Quartal Einstellungen vornehmen.

Positive Erwartungen 

Nach den geäußerten Erwartungen der Unternehmer wird auch das 3. Quartal für die heimische Handwerkswirtschaft weiter sehr positiv gesehen. 91 Prozent der Umfrageteilnehmer rechnen für die Monate Juli bis September 2018 mit verbesserten oder gleichbleibenden Geschäften. Einen deutlichen Rückgang erwartet hingegen das Kfz-Handwerk.

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Dirk Kornau M.A.

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