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Jürgen Fälchle - stock.adobe.com

Maut auf Fernstraßen

Ab dem 1. Juli 2018 gilt die Mautplicht für Lkw ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht auch auf allen Bundesstraßen in Deutschland.

Das Gesetz zur Ausweitung der Mautpflicht auf allen Bundesstraßen erweitert das Mautnetz zusätzlich zu den bisher schon mautpflichtigen Autobahnen auf alle Bundesstraßen in Deutschland.

Die Mautpflicht gilt für Lkw ab 7,5 Tonnen und bezieht sich auf den gesamten Fahrzeugzug (ggf. ist der Anhänger einzurechnen). Die Höhe der Maut richtet sich derzeit nach Schadstoffklasse, Achsenzahl und Länge der mautpflichtigen Strecke. Betroffen sind nicht nur Lkw von Transportunternehmen, sondern von allen Gewerbetreibenden die Güter tansportieren – so auch Bauunternehmen des Handwerks.

Die neue Bundesstraßen-Maut bedeutet für viele Handwerker, die bislang mit ihren Lkw die Autobahnen nicht nutzten, dass sie erstmals von Mautgebühren betroffen sind.

Im Zuge der Ausdehnung des Mautstreckennetzes empfiehlt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) zu prüfen, ob der Einbau einer „On Board Unit“ (OBU) zur automatischen Mauterfassung Sinn macht. Der ZDH rät, bei der Entscheidung für eine „On Board Unit“ möglichst bald einen Einbautermin zu vereinbaren, da davon auszugehen ist, dass es zu Terminengpässen in den Fachbetrieben kommen wird. Der Einbau muss über einen Servicepartner von toll-collect erfolgen - das ist normalererweise jede Lkw-Werkstatt. Gegebenenfalls finden sich Fachbetriebe auf www.toll-collect.de  . Die OBU selbst wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Einbau kostet normaler weise zwischen 250 und 500 Euro.

Zur Kontrolle werden 600 blaue Säulen an Bundesstraßen aufgebaut. Die Neuregelung soll dem Staat jährliche Mehreinnahmen von bis zu zwei Mrd. Euro einbringen.

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Dipl.-Ing. (FH) Günter Dunschen

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