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Jan Becke

Neue Überbrückungshilfe des Bundes

Die Bundesregierung kündigt weitere Hilfestellungen für Betriebe im Zuge der Corona-Krise an.

Das Bundeskabinett hat die Eckpunkte der neuen Überbrückungshilfe des Bundes beschlossen, mit der rückwirkend ab 1. Juni 2020 Unternehmen, die weiterhin – direkt oder indirekt – von massiven Corona-bedingten Umsatzeinbrüchen betroffen sind, einen Liquiditätszuschuss zur anteiligen Deckung ihrer Fixkosten erhalten können. Sie schließt an die bisherige Liquiditätshilfe an und kann ab Juli 2020 und bis einschließlich August 2020 von Unternehmen wie auch Soloselbständigen aus allen Wirtschaftsbereichen in Anspruch genommen werden, sofern die in den Eckpunkten jeweils benannten Voraussetzungen und Verfahrensvorschriften erfüllt werden. Diese Eckpunkte können  hier heruntergeladen werden.

 

Wer erhält die Überbrückungshilfe?

Die Überbrückungshilfe soll branchenübergreifend kleinen und mittleren Unternehmen gewährt werden, die ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt. Eine Einstellung der Geschäftstätigkeit wird angenommen, wenn Umsätze Corona-bedingt im April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen sind. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen. Der Antragsteller darf sich am 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.

Die Überbrückungshilfe soll den Besonderheiten stark betroffener Branchen Rechnung tragen. Im Handwerk betrifft dies vor allem Betriebe im Bereich Veranstaltungen und Messen, wie Messebauer, Tischler, Schilder- und Lichtreklamehersteller und andere.

Vorgesehen ist ein zweistufiges Antragsverfahren, welches durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer durchgeführt werden soll.

Diese Beschlüsse müssen nun das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen. Wir halten Sie darüber auf unserer Homepage auf dem Laufenden und werden die Vorgaben und Antragsmöglichkeiten für das Land Hessen schnellstmöglich veröffentlichen.

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Dipl.-Betriebsw. (FH) Michael Steinert

Abteilungsleiter Betriebswirtschaftliche Beratung

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