Zur bereits 13. Regionalpolitischen Gesprächsrunde versammelten sich Spitzenvertreter Mittelhessens aus Handwerk und Politik im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Lahn-Dill, ¿Arnold-Spruck-Haus¿, in Wetzlar.
Handwerkskammer Wiesbaden
Zur bereits 13. Regionalpolitischen Gesprächsrunde versammelten sich Spitzenvertreter Mittelhessens aus Handwerk und Politik im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Lahn-Dill, ¿Arnold-Spruck-Haus¿, in Wetzlar.

Regionalpolitsche Gesprächsrunde in Wetzlar

Ausbildung und Konjunktur waren nur zwei der Themen auf der Agenda, die bei der Regionalpolitischen Gesprächsrunde des Handwerks für Mittelhessen diskutiert wurden. Bereits zum 13. Mal konnte der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Stefan Füll, zusammen mit Hauptgeschäftsführer Bernhard Mundschenk und Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich hochrangige Vertreter der Kommunen und Landkreise sowie die mittelhessischen Kreishandwerksmeister in Wetzlar begrüßen.

Die Regionalpolitische Gesprächsrunde im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Lahn-Dill, dem "Arnold-Spruck-Haus", wurde 2007 von der Handwerkskammer Wiesbaden ins Leben gerufen und entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Institution. Sie ist geprägt vom konstruktiven Dialog zwischen dem Handwerk und den Repräsentanten und Entscheidungsträgern der Region.

Stabilitätsanker Handwerk für Mittelhessen

Zur Eröffnung der wie in den Vorjahren lebendigen Gesprächsrunde informierte Kammerpräsident Füll über die aktuelle Entwicklung des Handwerks in Mittelhessen. Nach wie vor befinde sich die Handwerkskonjunktur in einer guten Verfassung. "Ende des dritten Quartals waren 90 Prozent der Handwerksunternehmer mit ihrer wirtschaftlichen Lage zufrieden. Das Handwerk in Hessen, und damit auch in Mittelhessen, behauptet nun schon im neunten Jahr in Folge seine gute Form: Es wird deutlich, dass die regional ausgerichtete Handwerkswirtschaft als Stabilitätsanker auch für die gesamte Wirtschaft wirkt", so der Kammerpräsident. Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2019/2020 konnte die Handwerkskammer rund 1.500 neue Lehrverträge für Mittelhessen verzeichnen, ein kleiner Zuwachs von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Stefan Füll: "Die Betriebe würden aber gern noch mehr Fachkräfte einstellen und mehr junge Menschen ausbilden." 

Das Handwerk beschäftigt in knapp über 10.000 Betrieben in Mittelhessen über 49.000 Menschen und erwirtschaftet über 5,3 Milliarden Euro Umsatz. Präsident Füll sieht dies als Beleg für die große wirtschafts- und regionalpolitische Bedeutung des Wirtschaftsbereichs Handwerk.

Enge Kooperation zwischen Handwerk und Politik

Der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich gab einen Überblick über die Aktivitäten des Regierungspräsidiums in Mittelhessen und würdigte die enge Kooperation zwischen Handwerk und Politik. Die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister berieten zusammen mit den Kreishandwerksmeistern weitere aktuelle Themen, wie die Erhaltung von regionalen Berufsschulstandorten, die Verkehrsinfrastruktur, die Ausweisung von Gewerbegebieten, den Bürokratieabbau sowie die Verwertung und Beseitigung von Erdaushub und Bauschutt.

Abschließend zog Kammerpräsident Stefan Füll ein positives Fazit und hob hervor, dass in Mittelhessen Handwerk und Politik mit einer Stimme sprechen. Im kommenden Jahr wird sich die mittelhessische Gesprächsrunde des Handwerks erneut treffen.

Maja Ebertshäuser B.A.

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