Die Sonderedition des Hessischen Gestaltungspreises bringt außergewöhnliche Handwerksarbeiten auf die große Bühne.Formvollendet bis ins kleinste Detail
Mit dem Hessischen Gestaltungspreis zeichnet die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum alle zwei Jahre die Arbeiten von Handwerkerinnen und Handwerkern aus, die sich durch eine besondere Gestaltungskompetenz hervorheben. In diesem Jahr veranstaltete die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main anlässlich der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 eine Sonderedition des Wettbewerbs, die auch andere Gestalter und Designer zur Teilnahme einlud.
Ein Zeichen für die Vielseitigkeit des Handwerks
Im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt wurden insgesamt sechs Preisträgerinnen und Preisträger in den fünf Kategorien mit den dotierten Preisen ausgezeichnet.
Staatssekretär Dr. Johannes Loheide und die Vizepräsidentin der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern und Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main Susanne Haus würdigten die Kreativität und das handwerkliche Können der ausgezeichneten Teilnehmer. "Gestaltung ist weit mehr als die äußere Form eines Objekts. Sie vereint handwerkliches Können mit kreativer Idee, verbindet Tradition mit Innovation und verleiht Werkstoffen Charakter und Identität. Wo Gestaltung auf höchste handwerkliche Qualität trifft, entstehen Arbeiten, die gleichermaßen funktional, ästhetisch und zeitlos sind. Der Hessische Gestaltungspreis macht diese besondere Verbindung sichtbar", so Susanne Haus.
"Das Handwerk in Hessen steht für Qualität, Können und Innovationskraft. Die Sonderedition des Hessischen Gestaltungspreises im Jahr der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 zeigt, wie aus handwerklicher Expertise, gestalterischem Anspruch und kreativen Ideen zukunftsweisende Produkte entstehen. Dahinter stehen Menschen, die mit Leidenschaft und Mut neue Wege gehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen in besonderer Weise, wie viel Zukunft im Handwerk und Design steckt und leisten einen wichtigen Beitrag zu einem starken und lebenswerten Hessen", sagte Dr. Johannes Loheide.
Gemeinsam mit Dr. Johannes Loheide sowie Mitgliedern der Jury vergab Susanne Haus die Preise in den Kategorien "Möbel und Skulpturen", "Mode und Accessoires", "Schmuck und Gerät", "Gesellenpreis" sowie "Nachwuchspreis". Die Preise in den Hauptkategorien sind mit 2.000 Euro dotiert. Auf Grund der außergewöhnlichen Qualität der eingereichten Arbeiten in der Kategorie "Möbel und Skulpturen" hat die Jury hier zwei Preise vergeben. Die Preise für den Gesellen- und den Nachwuchspreis wurden mit jeweils 1.000 Euro ausgezeichnet. Insgesamt ist der Hessische Gestaltungspreis mit 10.000 Euro dotiert.
Die ausgezeichneten Objekte sowie der Katalog zur Preisverleihung sind unter www.gestaltungspreis-hessen.de einsehbar.